12.06.10 | 23:59
Hey,
ich hab im Internet grade was gefunden, was ich ziemlich interessant finde, das ist ne Examensarbeit:
http://www.liminalis.de/artikel/Liminali...
Wer zu faul ist es zu lesen (ist schon relativ lang) - es geht um kompliziertere Identitätsdefinitionen als homo- oder bisexuell oder trans. Diese wenigen Schubladen werden hinterfragt, es werden andere Identitäten vorgestellt wie Z.B. Frauen, die sich nicht als trans sehen, aber auf schwule Männer stehen (auf die emotionalen Beziehungen, jetzt nicht Porno gucken oder so ne), auch genannt girlfags. Oder Männer, die sich als bisexuelle Transgender sehen. Oder Transmänner (körperlich von Geburt an weiblich), die sich als schwul bezeichnen und somit von außen gesehen wieder heterosexuelle Beziehungen führen (solange es keine Geschlechtsumwandlung gab).
ja also was denkt ihr darüber? Findet ihr das plausibel ? oder haltet ihr es eher für irgendwelche Luftschlösser, die man sich in der Theorie zwar ausdenken kann, auf die aber nie ein betroffener Mensch von sich aus kommen würde, weil sie eben viel zu kompliziert sind, und sie somit im echten Leben auch keine Bedeutung haben...?
Ich persönlich kann mir theoretsch vorstellen auf einige dieser Theorien teilweise zu passen, aber wenn, dann höchstens als Hilfe zum inneren Coming out als "anders". Wenn man anderen seine eigene Gefühlswelt so kompliziert erklären wollte, würde man die meisten denke ich total überfordern, erst recht wenn einfaches lesbisch-sein für sie schon ein Problem wäre 
Es wär schön, wenn jemand zurückschreiben würde, mich interessiert echt, was andere so darüber denken...
Liebe Grüße

















Tülpchen
Dabei seit 21.01.10