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Lesben und der Kinderwunsch

quarter-century

Dabei seit 10.09.08

quarter-century's Avatar

11.09.08 | 12:46

Hi,

vielleicht hat sich ja auch schon einer von euch mit den gedanken an kinder auseinandergesetzt. es gibt ja mehrer möglichkeiten: künstliche befruchtung, schwules pärchen suchen, ect..., aber ich finde es viel problematischer die richtige partnerin zu finden, wollte man das kind nicht selbst austragen, so wäre man ja im falle einer trennung zu nichts berechtigt. schwer ist es sicherlich auch einem kind zu erklären das es eventuell aus einem reagenzglas kommt.
vielleicht hat eine von euch schon erfahrung, oder macht sich auch gedanken über solche fragen. wann war bei euch der richtige zeitpunkt?

lg

 

honigfee

Dabei seit 21.08.07

honigfee's Avatar

15.09.08 | 16:42

für mich, bzw uns, käme wohl künstliche befruchtung in frage. das einem kind z erklären ist sicherlich nicht einfach, aber machbar - es gibt immerhin auc genügend heterosexuelle pärchen, die diesen weg wählen weil einer der beiden unfruchtbar ist.

was ich viel problematischer finde, und weshalb ich auch nicht weiß, ob ich ein kind möchte, ist:
was macht das kind, wenn es nac seinem vater gefragt wird? kinder können sehr grausam sein, und als kind eines lesbischen pärchens hat es glaub ich gerade im jungen alter viele probleme, weil es ja doch noch nicht "normal" ist.
wie vermittelt man einem kind, das das ja selbst nicht als schlimm empfindet, das es doch "unnormal" ist, und dass es deshalb im schlimmsten fall gemieden, oder schief angeguckt wird?

das klingt immer doof, zu sagen, normal odr unnormal, aber ich glaube in den köpfen vieler ist es genau das, und ich würde mich dafür hassen, wenn mein kind deshalb probleme in der schule / im kindergarten / sonstwo kriegt..

*****

... love it, or hate it.

 

Zoe

Dabei seit 17.09.08

Zoe's Avatar

24.09.08 | 13:11

Kleiner Tip: Im Bereich Erziehungsberechtigte wurde/wird sich fleißig über das Thema ausgetauscht, schau doch mal vorbei. zwinker

 

Zoe

Dabei seit 17.09.08

Zoe's Avatar

24.09.08 | 13:21

Schreibe doch noch was zum Thema lächelnd. Ich glaube (und das belegen auch viele Studien), dass es für die Kinder kaum ein Problem ist, wenn die Eltern offen damit umgehen, dann ist es für das Kind selbstverständlich und entsprechend selbstbewusst geht es auch damit um.
Was die künstliche Befruchtung angeht, so birgt die gewisse Risiken bzw. Nebenwirkungen mit sich. So scheint z.B. der Weg der Eizelle durch den Eileiter hormonell gesehen sehr wichtig für die Entwicklung des Fötus zu sein, der bei der künstl. Befr. ja wegfällt. Bei solchen Kindern kommt es überdurchschnittlich oft zu geistigen und/oder körperlichen Behinderungen. Wenn der schlimmste Fall eintreten sollte, muss sich das Kind mit lesbischen Eltern und einer Behinderung behaupten traurig .
Insemination (Spendersamen werden durch die Scheide am oder hinterm Muttermund positioniert) kommt einer natürlichen Zeugung wohl noch am nächsten.

 

honigfee

Dabei seit 21.08.07

honigfee's Avatar

30.09.08 | 22:17

insemination...klingt wie ne krankheit xD
kannte ich gar nicht, ist ja ne interessante methode.
wie ich finde, eine gute alternative zu künstlicher befruchtung. ich bin ja gebrandmarkt, denn durch meine bindegewebsschwäche hab ich ein ohnehin erhöhtes risiko, dass mein kind behindert geboren würde.

ich glaube, es ist sehr wichtig, dass man das kind zu einem enormen selbstbewusstsein erzieht. da hab ich ziemlich angst vor, dass mir das nciuht gelingt... aber ich denke, es wird schon gehen. ^^ es MUSS ^^

*****

... love it, or hate it.

 

Hanabi

Dabei seit 09.10.08

Hanabi's Avatar

09.10.08 | 18:40

ich möchte an dieser stelle kurz anmerken...
auch wenn es jetzt vielleicht noch weit weg scheint, aber wer mit dem gedanken an eine künstliche befruchtung spielt, sollte sich ins gedächtnis rufen, dass das mit einigen kosten verbunden ist.

auch wenn es makaber klingt zu sagen: ja, ich 'spare schon auf ein kind'...

aber die rechtliche lage in deutschland (auch in österreich), sorgt leider dafür, dass man auch noch einen (/mehrere) auslandsaufenthalte einplanen muss ._.
leicht gemacht wird es einem nicht gerade...sehr schade

 

Fabienne

Dabei seit 07.01.09

Fabienne's Avatar

10.01.09 | 19:53

Also ich sehe das so.
Wenn ich einmal Kinder haben möchte, bin ich für eine Adoption.
Ich kann mir nicht vorstellen, ein Kind mit meiner Freundin UND einem Mann zu haben, den ich vielleicht nicht mal kenne.
Außerdem ist ein adoptiertes Kind, beiden Frauen gleich nah. Ein eigenes Kind ist einer der Frauen näher wie der anderen, schon allein durch die Schwangerschaft bzw Geburt.
Außerdem hat ein adoptiertes Kind keinerlei äußerliche Ähnlichkeiten mit beiden, also wieder gleiche Nähe zu beiden.

Aber das muss natürlich jede für sich entscheiden.
Und ob ich das in 10 Jahren auch noch so seh, dass weiß ich natürlich auch nicht^^

 

Zoe

Dabei seit 17.09.08

Zoe's Avatar

11.01.09 | 13:14

Hey Fabienne.
Stimme eigentlich voll und ganz mit dir überein, für mich wäre eine
Adoption auch die erst Wahl, das Problem ist nur, dass die zwar mit niedrigeren Kosten verbunden ist, aber es gibt so viele Paare, die ein Kind adoptieren wollen, dass sich das Jugendamt erlauben kann, sich die allerbesten rauszupicken. Die häusliche Situation wird haarklein geprüft.
Ein homosexuelles Paar kann sich zwar für eine Adoption bewerben, aber in Deutschland sind unsere Chancen sehr gering traurig , vllt. sogar noch geringer, als die bei einer insemation schwanger zu werden. Bei Auslandsadoptionen ist man wohl nicht so streng, aber dahinter steckt noch mehr Verwaltungsaufand und auch Verantwortung, denn es wird von dir erwartet, dass du dein Kind auch mit seiner ursprünglichen Kultur vertraut machst. Ein weiteres Problem ist, dass Singles (ob hete oder homo) ein Chance nahe bei Null haben, ein Kind adoptieren zu dürfen. Künstliche Befruchtung und Insemation geht auch bei Singles. Ob es wünschenswert ist, dass das Kind vorerst nur mit einem Elternteil aufwächst, ist eine andere Frage. So, das war jetzt ganz schön viel.
LG Zoe

 

Zoe

Dabei seit 17.09.08

Zoe's Avatar

20.03.09 | 15:13

Hallo.
Ich hab mich gerade nochmal zu insemination schlau gemacht....
http://www.bechermethode.de/
Auf dieser Seite wird eine private Befruchtungsmethode erklärt, die frau in Ruhe zu Hause durchführen kann... eine Spendervermittlung findet frau dort auch. Ist so gut wie umsonst, aber auch meist von Erfolg gekrönt. zwinker
LG Zoe

 

Jojogirl

Dabei seit 26.03.10

Jojogirl's Avatar

19.05.10 | 15:11

kreisch
Meine Freundin und ich möchten später auch Kinder,is zwar noch lange hin aber kreisch
Also ich wär für ein schwules Pärchen suchen zwinker

 

Becky

Dabei seit 15.02.10

Becky's Avatar

19.06.10 | 09:03

Oh, das ist nen Problem...

Auch ich 16jähriger Naivling erwische mich manchmal bei dem Gedanken an ein Kind.
Eigentlich möchte ich keine Kinder haben, weil ich glaube,
dass ich das mit der Erziehung etc. kaum hinkriegen würde.
Und dann ne künstliche Befruchtung?
Ich weiß nicht...
Das passt für mich irgendwie nicht zusammen: Kind aus ner Spritze...
Und selber bekommen möcht ich auch keines.
Ich hab wahrscheinlich eh nicht die Zeit, um mich um ein Kind zu kümmern,...

Ihr seht, es spricht in meinem Fall mehr dagegen als dafür.
Aber es gibt manche Momente...
Da will ich einfach.
Kennt ihr das?
Wenn irgendwas sinnlos ist und dir trotzdem irgendwas einflüstert, dass es so sein soll?
Manchmal finde ich die Vorstellung schön, eine kleine Familie zu haben,
eine Partnerin und ein Kind,...

Aber was soll's...

 

Friederike (not verified)

Dabei seit 01.01.70

's Avatar

28.08.10 | 12:50

ich will später auch ein kind haben, aber ich weiß nicht ob ich das wirklich durchziehe oder ob ich eine partnerin finde, die das auch will.
am liebsten wär es mir wenn ich das kind selbst austragen könnte, aber über die methode der befruchtung muss ich nochmal nachdenken.
natürlich hab ich auch angst das mein kind wegen meiner beziehung probleme bekommt. jedenfalls werd ich erst schwanger wenn ich weiß, dass ich meinem kind ein gutes leben bieten kann. ansonsten wäre der kinderwunsch purer egoismus.