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Examensarbeit

Elster

Dabei seit 27.05.10

Elster's Avatar

27.05.10 | 21:39

Hallo zusammen

ohje ich hoffe ich bin hier richtig lächelnd
Erstmal bitte nicht löschen aber soweit ich weiß bin ich nicht lesbisch.

ich bin eine Studentin an der ABK Maastricht und arbeite aktuell an meiner Examensarbeit.

Ich weiß nun nicht ob ich hier im richtigen Forum bin denn ein Teil meiner Arbeit handelt von homosexuellen Frauen in einer Beziehung. Falls ich also falsch bin bitte verschieben oder mich einfach drauf hinweisen ich verschwind auch schnell wieder.

Es geht um folgendes:
Für meine Arbeit möchte ich drei alte Märchen neu umschreiben, so dass sie zeitnaher sind. Gleichzeitig möchte ich mit diesen neuen Märchen Randzielgruppen ansprechen bzw anderen näher bringen.

Nun und für das Thema homosexuelle Liebe habe ich mir folgendes Märchen ausgesucht:

Schneeweißchen und Rosenrot
Die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen, im Hinblick auf die eigene Sexualität, dargestellt durch zwei gegensätzliche Geschwister, die trotz allem immer zusammenhalten. Sie helfen einem undankbaren Zwerg, doch als dieser sie verraten will, wird er vom Freund Bär getötet.

Das jetzt in Hinblick auf die homosexuelle Subkultur.
Und zwar nervt mich etwas immer besonders: Wenn man von Homosexualität spricht, wird fast immer nur das Klischee zweier provozierender Männer mit seltsame Sprachbetonung und eigenwilliger Gestik assoziiert. Denkt man an Frauen springt der Gedanke direkt zu Lesbenpornos oder klischeeandrogynen Damen. Eher seltener denkt man zB. an den schönen Film bzw. Buch Aimée und Jaguar.
Natürlich möchte ich in einem Märchen nicht profan die Sexualität darstellen.
Mir geht es in dieser Geschichte mehr um die Beziehung, die entstehende Liebe, wie in sovielen anderen Märchen auch.
Niemand kann etwas für seine Veranlagung, auch wenn es viele verteufeln wollen, diese Vorlieben sind eben normal und zum Glück gesellschaftlich zumindest in Westeuropa realtiv anerkannt.
Und da eine romantisierte Hetereo-Beziehung in Märchen völlig normal ist,
möchte ich eben diese andere Beziehungsform einmal illustrieren.

Weitere Informationen findet ihr hier:
http://blogs.myspace.com/index.cfm?fusea... (Ich habe das in den Regeln gelesen, dass man seine WebAdresse nicht veröffentlichen soll, doch ist meine Person doch schon durch die Nebenjob als DJ recht öffentlich und ich möchte euch definitiv einen Überblick über meine Arbeit verschaffen)

Nun würde ich ganz profan gerne mal um eure Meinung bitten.
Haben sich bei mir doch noch Vorurteile eingeschlichen?
Fühlt sich irgendwer angegriffen so als Zielgruppe angesprochen zu werden?
Oder interessiert es sogar die ein oder andere?

Danke schonmal für eure Hilfe

Gruß
die Elster

PS: Wie gesagt falls sich irgendwer auf die Füße getreten fühlt, weil so eine Studentin irgendwie vielleicht Grenzen überschreitet tut mir das leid, dann teilt mir das bitte einfach mit und ich verschwinde wieder still und leise.

 

elfi

Dabei seit 28.06.09

elfi's Avatar

11.06.10 | 14:44

*lachflash* Nett, dass du so vorsichtig bist!!

Also für mich klingt das Projekt sehr interessant, wie bist du denn als Hetera auf die Idee gekommen?

Vorsichtig wäre ich mit der Formulierung "Randgruppe". Es gibt leider eine Menge Leute, die uns so sehen und sicher grenzen sich einige auch bewusst ab, bleiben unter sich usw, aber die meisten sind völlig normal mitten in der Gesellschaft. Von außen so gut wie nicht zu erkennen und alles andere als eine Randgruppe.

Zum "anderen näher bringen" wäre es sicher gut, wenn du dich mal im Forum oder auch auf anderen Seiten umschaust, um uns besser kennenzulernen.

Und was noch unklar ist: Wie genau können wir gorizis dir helfen??

Viel Erfolg und liebe Grüße, Elfi lächelnd

*****

Those who dance are called insane by those who can't hear the music!