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Bundesweites Portal für junge Lesben

Dein Statement zum Thema "Feminismus" gesucht!

Lesbenring Deut...

Dabei seit 07.07.08

Organisation: Lesbenring Deutschland e.V.

07.07.08 | 06:17

Wir, das heißt die Redaktionsfrauen der Lesbenring-Info, wollen Dein Statement für die nächste Ausgabe! Die „Lesbenring-Info“ ist die Zeitschrift für die Mitfrauen des Lesbenrings Deutschland und erscheint zweimonatlich.

Was wir von Dir wissen wollen:Was bedeutet für Dich als junge Lesbe „Feminismus“? Bezeichnest Du Dich als Feministin?
Oder ist die Frauenbewegung für Dich eher „Schnee von gestern“? Was sind für dich feministische Positionen, für die es (noch) zu kämpfen gilt? Brauchen wir Lesben den Feminismus überhaupt?

Die besten Statements werden in der nächsten LR-Info veröffentlicht. Es wäre super, wenn zu jedem Statement der reale Vorname und das Alter (z.B. Karin, 22) erscheinen könnte, dies ist aber nicht Bedingung.

Noch ein Wort zum Lesbenring: Der Lesbenring Deutschland e.V., gegründet 1982, ist der größte bundesweite Dachverband für lesbische Frauen, Lesbengruppen und Organisationen und somit Interessenvertretung für ca. 5000 Lesben. Wir haben Sitz und Stimme im Deutschen Frauenrat. Wir vertreten lesbisch-feministische Interessen über die Lobbylisten des Deutschen Bundestages und des Bundesjustizministeriums. Der Lesbenring ist Mitfrau bei der ILGA (International Lesbian and Gay Association).

Herzlichen Dank für Deine Stimme!

 

Super-Steffi

*Admin*
Dabei seit 08.08.07

Super-Steffi's Avatar

07.07.08 | 07:37

Hallo Lesbenring und Gorizis!

Schönes Projekt! Eine Bitte: Wer den realen Vornamen in der Ausgabe haben möchte, schickt mir bitte kurz eine Nachricht, dann leite ich das weiter!

Danke!

Liebe Grüße
Steffi

*****

"Die Namenserteilung ist kein gleichgültiges Anliegen und sollte nicht vom Zufall abhängen." Platon

 

EmilyStrangest

Dabei seit 10.07.08

EmilyStrangest's Avatar

10.07.08 | 19:45

Hinter Feminismus, dem großen F-Wort, stehen viele verschiedene Ansätze und Bewegungen, die sich über die Zeit hinweg abgewandelt und/oder weiter entwickelt haben. Um Feministin zu sein, muss man sich jedoch nicht uneingeschränkt mit allen diesen (politischen) Einstellungen identifizieren können, oder Bücherweise komplizierte Theorien wälzen. Michele Le Doeuff (eine franz. Philosophin) hat gesagt: „ A feminist is a woman who does not allow anyone to think in her place“. In diesem Sinne ist Feminismus auch „schon“ für sehr junge Frauen zugänglich und eine allgegenwärtige Einstellung, die sich ganz individuell verwirklichen lässt. Lasst euch also nicht einreden, die Frauenbewegung sei am Ende oder bereits am Ziel angekommen, sondern werft den Motor immer wieder neu an, um neue Ziele anzusteuern!! lächelnd

Liebe Grüße von der "ollen" Feministin, die AlexXx zwinker

PS: Uuuund-- wer steuert jetzt das nächste Ziel in diesem Thread an?!?! bäh

 

Fin

Dabei seit 06.04.08

Fin's Avatar

12.07.08 | 16:56

Für mich ist Feminismus, dass ich es mir Wert bin für mich selbst immer wieder Gerechtigkeit einzufordern. Es sind simple Dinge, die trozdem immer noch nicht Realität sind. Dinge wie "Voller Lohn und halbe Macht" sind für mich persönlich immer noch werte für die es sich zu kämpfen lohnt.
Feminismus ist für mich meine Französischleherin damit zu verärgern das ich ihr sage das ich nicht Fräulein genannt werden möchte, weil ich mich auch ohne Mann vollständig als Frau fühle und aus einem Männlein würde ja auch nicht erst dann ein Mann wenn er eine Frau hat.
Es ist meinen Koffer selbst zu tragen, das selbstbewust sein zu haben einen Minirock zu tragen und trotzdem zu wissen das ich es nicht muss, sodass ich es nur für mich tue.

 

kleinbuergerin

Dabei seit 02.01.09

kleinbuergerin's Avatar

12.01.09 | 17:53

Feminismus ist, für mich, nicht mehr auf die Männerwelt zu schimpfen. Feminismus ist nicht mehr Weiblichkeit zu verneinen. Feminismus ist nicht mehr an jedes Nomen ein "-in" zu hängen

Feminismus ist ein selbstbewußtes und vorallem selbstbestimmtes Leben, ohne die Abhängkeit von irgendwelchen Normen oder Idealen.

 

Fin

Dabei seit 06.04.08

Fin's Avatar

13.01.09 | 20:29

und wie willst du die normen und idealle los werden? Selbstbestimmung kommt nicht von alleine. Und welche weiblichkeit willst du nicht mehr verneine wenn es keine normen mehr gibt. die freiheit die man braucht um selbstbestimmt und selbstbewust zu leben bekommt man in der regel nicht hinterher geschmissen. Warum sollten männer den ihre priviligiert stellung freiwillig aufgeben, würde ich ja auch nicht tun, dafür muss man schon selbst kämpfen. das ist hässlich, aber das leben ist kein pony hof. sorry bin vielleicht ein bisschen zu kritisch. du glaubst warscheinlich von dir selbst das du durch dein geschlecht nicht benachteiligt wirst, sexismus ist aber oft sehr subtiel und es braucht lange bis man ihn erkennt und noch länger bis man ihn in worte fassen kann.
es gibt einen schönen spruch: der größte feind der gleichberechtigung ist das gerücht das sie bereits erreicht sein...

 

kleinbuergerin

Dabei seit 02.01.09

kleinbuergerin's Avatar

14.01.09 | 16:28

Ja, ich bin absolut der Meinug dass ich aufgrund meines Geschlechtes nicht benachteiligt bin. Dass sei jetzt mal so dahin gestellt!
Nenn mir doch bitte eine dieser subtilen Situationen in denen du dich auf Grund deiner Weiblichkeit eingeschränkt fühlst.
Feminismus und Sexismus sind zwei verschiedene Dinge. Sexismus bezieht bekanntlich das andere Geschlecht auch ein. D.h. jmd. der sexisisch ist, kann Frauenfeind sein, muss aber nicht. Sexismus kann ja genau so vom Gegenüber praktiziert werden. Sexismus ist die Reduzierung rein auf das Geschlecht und davon wird die Gesellschaft nicht los kommen.
Zumal es ja auch von Feministinnen angewand wird, positiver Sexismus spielt hierbei auch eine Rolle. Außerdem sollte man die Tatsache nicht aus den Augen lassen das es de facto einen Unterscheid zweier Geschlechter gibt. Diesen zu verleugnen wäre absolut irrwitzig, oder nicht? Mit anerkennen meine ich nicht gleich dass man daraus auf Unterschiede bezüglich Charakter der Menschen schließen kann und somit deren Rechte z.B. einschränkt.
Feminismus ist meiner Meinung nach somit veraltet und war früher durch aus notwendig. Spielt heut zu tage aber so wie ich es erlebe nur kaum eine Rolle.

 

Fin

Dabei seit 06.04.08

Fin's Avatar

14.01.09 | 18:10

In einer Welt in der frauen nur 70% von dem Gehaltes ihrer mänlichen Kolegen bekommen, in der in in den Aussichtsräten allen deutschen Dax unternehme keine einzige Frau ist, in der Frauen selbst wenn beide partner vollzeit arbeiten, in der regel den haushalt fast alleine schmeißen, in der es kaum profisorinen gibt obwohl genau so viele studentinen ihr diplom manchen wie studenten, in der frauen immer noch gefickt werde (da zeit der satzbau schon wer das objekt ist) und Angelar Merkels Kostüm für die Presse interessanter ist als weche politik sie macht, braucht es noch feminismus!!!
Auch in der Schule gibt es sexismus! Wenn die Lehrerin fragt welche starken kerle ihr beim tragen der Tische helfen. Wenn frauen unterstellt wird sie würden noten von lehrern aufgrund ihres aussehens bekommen, aber auch subtiler z.B. Mädchen werden öfter für ordnung, sauberkeit, fleiß gelobt, Jungs öfter für richtige antworten. Gute noten werden bei mädchen auf fleiß bei jungs auf inteligenz zurückgeführt. Mädchen wird vermittelt sie einen in mathe und natruwissenschaften schlächter. Jungen bekommen mehr (negaitive) aufmerksamkeit von LehrerInnen...
Davon bist auch du betroffen, das problem ist nur das du nie genau sagen kannst ob du z.B. grade für deine saubere schrieft gelobt wurdest weil du ein Mädchen bist oder weil deine schrift einfach wirklich besonderst schön ist. die statistik zeigt aber das es in den meisten fällen sexismus ist.
Ja es gibt einen Unterschied zwischen Männern und Frauen und das Männer einen Penis und Frauen eine Vagina und Brüste habe ist auch nicht das Problem (es gibt wohl auch Kognitive unterschiede aber die sind zu vernachlässigen, da die unterschiede zwischen einzelnen frauen größer sind als die zwischen männern und frauen, ein beispiel wäre das frauen schneller unterschiede zwischen bildern finden, männer etwas besser gedanklich objekte drehen können). Das Problem ist das auf grund des geschlechtes viele verhaltens erwartungen von ausen ein einen hernagetragen werden und man bei nicht erfüllung bestraft wird. Weil ich brüsste habe wird von mir z.B. erwartet das ich sollte ich ein kind bekommen mich überwiegend um das kind kümmere. ein vater der keinen kontakt zu seinen kinder haben möchte wird man das nachsehen, man wird vielleicht mal nachfragen, aber wenn er eine ausrede hat z.B. das seine frau ärger macht, ist das für ihn kein Problem. Eine Frau die ihr Kind, nach einer Scheidung dem Vater überlässt und den kontakt abbricht wird in unserer Geselschaft als ein Monster dargestellt und ausgestoßen. Wie kann den eine Frau so etwas tun. Männer machen es dauernt.
Wirklich ihr witzig ist das von mir erwartet wird das ich besser koche, schöner schreibe, sauberer bin, alturistischer und netter bin nur weil ich brüste habe.
Ich denke mal das du mit positivem sexismus die quote meinst. es stimmt das sie nur eine übergangslösung ist weil sie eine unterschied zwischen den geschlechtern macht. Sie soll frauen einen schutzraum bieten um die strukturelle benachteiligung die sie erfahren auszugleichen.
war vor ein paar jahren befor ich angefangen habe mich mit dem thema zu beschöftigen, aber leider ähnlicher meinung wie du.

 

Zoe

Dabei seit 17.09.08

Zoe's Avatar

14.01.09 | 19:01

In den meisten Punkten stimme ich mit dir überein, Fin. Gerade in der Schule ist man von Sexismus umgeben. Treffende Beispiele hast du bereits genannt. Ich würde gerne etwas zu der Kindersache entgegnen. Biologisch bedingt haben Mütter i.d.R. in der Tat eine engere Bindung zu ihrem Kind und umso mehr überrascht es, wenn Mütter ihre Kinder verlassen, was das aber natürlich nicht ausschließen muss.
Ein weiteres Beispiel (für Sexismus) wäre noch das mit den Hormonen: Mal ganz abgesehen davon, dass Frauen z.B. auch über testosteron verfügen, werden Frauen (bes. Schwangere) häufig für mehr o. weniger unzurechnungsfähig erklärt, weil sie ja hormongesteuert sind geschockt! . Lesben wird das ja häufig noch besonders nachgesagt. verwirrt Bei Frauen sind Hormone also eher negativ belegt, während sie bei einem SexualstraftätER für Verständnis sorgen (zum. seitens der Männer). traurig
Die Geschlechterverteilung war Jahrtausende festgelegt. Und wie das mit "Traditionen" so ist, lassen sie sich nicht so einfach über den Haufen werfen. Wir sind noch weit von Gleichberechtigung entfernt!
Auf in den Kampf! lächelnd

 

Fin

Dabei seit 06.04.08

Fin's Avatar

14.01.09 | 22:07

es geht mir bei dem beispiel weniger darum ob frauen nun eine stärkere bindung haben oder nich, keine ahnung und wenn müsst man kläre ob es kulturell oder biologisch bedingt ist.
das worum es mir geht ist das man eine frau die diese bindung nicht hat, oder sich aus anderen gründen entscheidet ihr kind nicht selbst aufziehen in unserer geselschaft geächtete werden, männer aber nicht.
eine mutter die diese rolle verweigert wird viel härter abgestraft als ein mann der sich weigert die vater rolle anzunehmen. das ist auch sexismus weil frauen dadurch weniger obtionen haben als männer. dadurch geraten sie öffter in notlagen.

 

kleinbuergerin

Dabei seit 02.01.09

kleinbuergerin's Avatar

14.01.09 | 23:29

Das Gegenstück zu deinem Beispiel ist die Tatsache dass männliche Straftäter im Bezug auf Kindesmißbrauch auch vermehrt, von den Medien zum Beispiel, geächtet und degradiert werden, wobei solche Fälle kaum gesendet werden, in denen eine Muter ihr Kind sexuell missbraucht.
Was ich damit sagen will ist das es Tatsachen gibt die man nicht verleugnen kann, wie z.B. MutterKindBindung. Der Vater der nicht umbedingt oder fast automatisch eine Bindung zum Kind hat wird gerade, weil es so schwer ist eine starke Bindung mit ihm ein zugehen, stärker verachtet wenn er diese Bindung mißbraucht. Was absolut und ohne Einschräkungen richtig ist! Dass natürlich das selbe Strafmaß für eine Frau gilt ist selbstredend, trotzdem wendet sich unsere Gesellschaft stärker gegen männlcihe Straftäter(auch im allgemeinen). Was im Grunde genommen positiver Sexismus ist (für die Frau)
die Tatsache dass ein Mann schlicht und ergreifend großer und stärker ist als eine Frau, somit eine Bedrohung für die Gesellschaft, wenn er nun die Gesellschaft indirekt bedroht dadurch dass er eine Straftat begeht, stellt das eine größeres Problem im sozialen Miteinander da, als würde es eine Frau tun. Natürlich ist dass absoluter Blödsinn, da eine FRau mit z.B. einer Waffe genauso bedrohlich ist wie ein Mann ist klar. Ohne Frage!
Selbstverständlich wird von dir im Normalfall erwartet kinder zu bekommen weil du es nunmal kannst. Trotzdem stehen gerade weibliche KariereFrauen total im Trend sie sind kinderlos und aktzeptiert.
Die Tatsache dass eine Frau nicht geeignet ist Tische zu tragen auf grund ihrer tatsächlichen Größe kann man nicht verneinen. Würde nun ein Mädchen aufstehen und sagen, sie könne den tisch auch tragen weil sie eh größer ist als Tim und Max (welche bekanntlich noch in schwere Pupertärenphasen stecken und deshalb noch nicht auch nur annäherend dem Bild eines Mannes entsprchen) wäre dass unnormal. Da gebe ich dir Recht!
Dadzrch würde sie evtl. soagr von Tim und max als Mannsweib oder ähnliches betitel werden (s.h. oben Pupertärephase)
Allerdings nicht weniger als ein anderer aus der Klassse der besonders viel isst oder jmd. der ne verdammt häßlichen Haarschnitt hat. All diese Leute weichen von der Norm ab und werden deshalb weniger aktzeptiert. D.h. es ist kein Problem des FrauSeins sondern des AndersSeins, das Problem liegt also in der Gesellschaft und hat somit weniger mit Sexismus zu tun. Das zu ändern geschieht nicht durch feminismus sondern durch das Lernen sozialer Kompetenzen im Allgemeinen bis Tim und Max das mit der Toleranz verstanden haben.
Das mit Angela Merkel stimmt auch, absolut, aber wie gingen die Medien mit der ClintonLewinskyAffäre um? Er wurde genauso verurteilt. Egal ob männlcih oder weiblich dei Medien suchen nach Schlagzeilen und die liebe Angela gibt zu zeit halt nicht mehr her las das Outfit. Die frage ist auch immer noch welche Zeitung du liest ich habe in der Süddeutschen noch nie etwas über Angies dress gelesen, in der Bild allerdings oft über Mörder aus Leipzig.
Ich denke du hast Recht es ist nicht leicht zu differenzieren wieso man wie behandelt wird, was aber nicht nur für andersBehandlung bezüglich des Geschlechts gilt.

 

Zoe

Dabei seit 17.09.08

Zoe's Avatar

15.01.09 | 15:11

Sofern frau nicht gerade einen harten Dildo zur Hand hat, um ihn einem Mann/Jungen hinten reinzuschieben, wie soll sie ihn denn vergewaltigen? verwirrt
Klar ist sexueller Missbrauch noch viel mehr, aber das höchste Strafmaß gibt es (zu Recht, ist meiner Meinjung nach nicht hoch genug) für Vergewaltigung und die Frau möchte ich sehen, die einen Mann zwingt mit ihm zu schlafen. Nicht nur, weil er i.d.R. stärker ist, sondern vor allem, weil er erstmal einen hochkriegen muss, damit der Akt vollzogen werden kann und dazu wird er in der Situation wohl kaum in der Stimmung sein. zwinker
Müsst nicht hierauf reagieren, wollte das nur mal so in den Raum werfen.

 

kleinbuergerin

Dabei seit 02.01.09

kleinbuergerin's Avatar

15.01.09 | 15:55

Ja eine Reaktion darauf wäre wirklich etwas banal;-)
Allerdings gibts du mir mit deiner These recht dass es einfach Tatsache gibt die schwer abzu streiten sind. Nun ja, ich glaube man ist trotzdem auch gut in der lage jmd. zu mißbrauchen ohne seine primären Geschlechtsteile mit ein zu beziehen!

 

Fin

Dabei seit 06.04.08

Fin's Avatar

15.01.09 | 18:38

Ich glaube wir reden an einander vorbei weil wir unterschiedliche vorstellungen von feminismus haben. für mich ist feminismus nicht der organisierte kampf gegen die männer. für mich ist feminismus der versuch geselschaftliche patriachale strukturen aufzubrechen und rollenbilder in frage zu stellen. dabei habe ich den gender gedanken durch aus im hinterkopf. männer können durch sexismus auch benachteiligt werden, viel öffter sind allerdings frauen davon betroffen. ich habe auch mänliche freunde die ich als feministen bezeichnen würde.
Sexismus ist nicht das gleiche wie wegen einem haarschnitt aufgezogen zu werden weil
1. es nicht einzellpersonen betrift sondern eine groupe
2. du dein geschlecht nicht wechseln kannst wie deinen haarschnitt.
3. dein geschlecht bestimmt, wie du als gesamt person gesehen und behandlt wirst. alles was du tust wir immer in dem licht betrachtet das du eine frau bist. menschen die man nicht eindeutig einem geschlecht zuordnen kann verunsicher deswegen die meist.
4. sexismus ist strukturel verankert und über sehr lange zeiträume konstant. mit strukturel verankert meine ich das er von geselschaftlichen instiutionen reproduziert wird, der kirche oder der sprache

Du wirst auch durch vermittlung von sozialen kompetzen nicht erreichen das die geselschaft auf frauen die sich anderst verhalten als von ihen erwartet wird besser behandelt werden. Wenn man annimmt das das biologische geschlecht wenig mit der sozialen rolle zu tun hat und ich glaube einfach nicht das brüste mich zu einer besseren abspülerin machen oder ein schwanz es einem mann leichter macht einen nagel in die wand zu hauen, muss man sich fragen welche funktion die rollen haben.
Rollen wie mann und frau dienen als
1. vereinfachung um unser gegenüber scheller grob einschätzen zu können
2. um eine schneller arbeitsteilung zu ermöglichen die nicht jedesmal neu ausgehandelt werden muss.
3. um männern ihre privilierte position zu sichern usw.
es gibt bestimmt noch mehr. das entscheidende ist das alle diese funktionen nur dann erfüllt werden wenn sich (nahe zu) alle daran halten. Leute die sich nicht daran halten stellen die regeln auserdem in frage und gefährden somit die erhaltung des systems. aus diesen beiden gründen werden frauen und männer die sich nicht an die spielregen halten immer abgestraft werden. deshalb muss man die spielregen in fragestellen, ändern oder am bessten abschaffen.

 

Super-Steffi

*Admin*
Dabei seit 08.08.07

Super-Steffi's Avatar

16.01.09 | 09:13

Agressive Wortwahl kann zu agressiven Reaktion führen. Insbesondere bei schriftlichen Diskussionen wirken viele Worte um ein vielfaches aggressiver, als wenn die Betonung bei einem mündlichen Dialog hinzukommt.

Also: Sprache runterkühlen, damit die Diskussion umso hitziger werden kann!

*****

"Die Namenserteilung ist kein gleichgültiges Anliegen und sollte nicht vom Zufall abhängen." Platon